MGV Liederkranz Berod

Ein junger Männerchor aus dem Westerwald

Zeitreise

Eine digitale Reise durch die Geschichte des MGV Berod

Philosophie

Spaß am Gesang, am Erfolg und an der Geselligkeit

Männer

Wahrlich es sind Männer, die in unseren Reihen stehen ...

Klänge

Die eigene CD als klingendes Porträt

Freunde

Der Begriff "Sängerfreunde" trifft die Sache durchaus auf den Punkt

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Aktuell

"Liederkranz Berod trifft Freunde"

Unter diesem Motto stand ein bemerkenswertes Chorkonzert, das der Männerchor aus Berod mit drei weiteren namhaften Chören gestaltete. Die Interpreten haben mit einem breit gefächerten und sehr anspruchsvollen Repertoire die Freunde niveauvollen Chorgesanges drei Stunden lang aufs Allerbeste unterhalten. „Im Vordergrund soll heute Abend die gesungene Botschaft stehen. Wir wollen eindrucksvoll demonstrieren, wie vielseitig und facettenreich Chorgesang sein kann“. Mit diesen Worten machte der Vorsitzende des Beroder Männerchores, Franz-Bernhard Zeis in seiner knappen und doch ausdrucksvollen Begrüßung der 350 Besucher in der Sport- und Kulturhalle von Wallmerod deutlich, auf was sich die Konzertgäste bei der dritten Ausgabe der Reihe „Liederkranz Berod trifft Freunde“ freuen dürfen.
Die singenden Botschafter waren neben den Gastgebern, die von Mario Siry geleitet werden, der MGV „Frohsinn“ Steinefrenz mit seinem Chorleiter Karl-Wilhelm Dünnes, das Vokalensemble „TonArt“ mit Frank Hilgert (am Klavier Karl-Heinrich Meyer) und nicht zuletzt der Frauenkammerchor „Carpe diem“ Limburg, der unter der musikalischen Leitung von Jürgen Faßbender steht und am Klavier von Gabriele Scholz begleitet wurde. Die Demonstration eindrucksvollen Chorgesang haben die Ensembles mit dem Anspruch auf Leistungsorientierung am Samstagabend in einer Weise zelebriert, wie sie bei derartigen Konzerten kaum besser hätte vorgestellt werden können. Andreas Zeis und Collin Schmidt führten als Moderatoren durch das herbstbunte a cappella Programm, das in einem herbstbunten Bühnenbild – in mystisches Licht getaucht - alle großen musikalischen Stilrichtungen beinhaltete und geeignet war, auch sehr hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Der Chorgesang war aber alles andere als mystisch-dunkel. Das ließ schon die „gnadenlose“ Akustik in der Halle nicht zu. Will heißen, hier drang jeder Ton bis in die hintersten Reihen und forderte von allen Interpreten eine 100-prozentige Leistung.
Die war bei den Chören an diesen Abend selbstverständlich. Jedes Ensemble schöpfte aus seinem reichhaltigen Repertoire und war damit in seiner Gattung ein echter Botschafter des Chorgesanges. Es würde den Rahmen sprengen, an dieser Stelle die vielfältige Literatur aus fünf Jahrhunderten aufzuzählen. Die beiden Männerchöre aus Berod und Steinfrenz waren glänzende Vertreter der traditionellen Männerchorgesanges, die sich auch auf dem Gebiet zeitgenössischen Gesanges sicher bewegten. „TonArt“ brillierte in Wallmerod souverän als überregional agierendes stimmlich sehr präsentes Ensemble mit einer glänzenden Vorstellung, und der Ruf von „Carpe diem“, ein Frauenchor mit europäischem Format zu sein, spiegelte sich in der Wallmeroder Kulturhalle in einem berauschenden Auftritt der Limburger Damen wider. Franz-Bernhard Zeis hatte eingangs noch etwas versprochen: „Wenn es gilt, sind alle Sangesfreunde 100-prozentig mit dem Herzen dabei“. Der Liederkranz Berod und die Freunde haben das Versprechen eingelöst.


MGV Berod zum 4. Male Meisterchor

Der MGV „Liederkranz“ Berod war beim jüngsten Meisterchorsingen des Chorverbandes Rheinland-Pfalz mit weitem Abstand vor sieben renommierten Mitstreitern der beste Chor des Tages. Die Beroder Sänger mussten nach einem langen Tag des Chorgesanges unter der Leitung von Mario Siry als letzter Teilnehmer in der Endausscheidung zum Meisterchor in der Hummerich-Halle in Plaidt antreten. Das lange Warten gereichte nicht zum Nachteil. Am Ende standen die Mannen aus Berod als strahlende Sieger da.
Vier Werke waren von jedem Chor vorzutragen. Beim MGV „Liederkranz“ Berod waren das als Wahlpflichtchorwerk „O regem coeli“, als Selbstwahlchorwerk „Abschied“, als Deutsches, strophisches Volkslied „Oberschwäbisches Tanzliedchen“ und als Durchkomponiertes Volkslied „Soon ah will be done“. Das Wertungsergebnis der vier Mitglieder der Jury Verbandschorleiter Michael Rinscheid, Professor Dr. Hans Rudolf Jaskulsky, Oberstudienrat Willi Kastenholz und Musikdirektor Helmut Velten war für die Beroder ein Meilenstein in ihrem Chorschaffen: Tagesbestleistung mit viermal „sehr gut“. 22,5 Punkte wurden für das Wahlpflichtchorwerk vergeben, 23,5 Punkte gab es für den Selbstwahlchor, 25 Punkte - das ist die höchste Punktzahl die erreicht werden kann - erhielt das strophische Volkslied und mit 23 Punkten wurde das durchkomponierte Volkslied belohnt. „Sehr ausdrucksstarke Leistung mit kultiviertem, gepflegten Männerchorklang“, hieß es da u.a. auf einem Wertungsbogen.
Der Männerchor aus Berod hat mit 94 von 100 möglichen Punkten bei seinem jüngsten Titel „Meisterchor im Chorverband Rheinland-Pfalz“ in der heimischen Chorszene Maßstäbe gesetzt.
Damit hat sich die intensive Probearbeit der letzten Wochen unter „Chefdirigent“ Mario Siry ausgezahlt und weitere Früchte getragen. Siry bedankte sich bei seinen Männern nicht nur für die wiederholt hervorragende Leistung bei einem Wertungssingen, sondern auch für den guten Zusammenhalt der Chormitglieder untereinander. „Alt und Jung kommen prima miteinander aus, sind enorm ehrgeizig und akzeptieren die vorgegebenen Ziele, auch wenn es mal hart zur Sache geht“, so beschreibt Siry die momentane Situation im Beroder Männerchor.


MGV Berod siegt bei Chorwettbewerb

Interpretation und Klang des „Liederkranz“ beeindrucken Fachjury
Ein weiterer großer Erfolg gelang jüngst dem MGV Liederkranz Berod im Rahmen der Heimbach-Weiser Chortage. Hier errangen die Beroder Sänger in der Männerchorklasse M3 (bis 44 Stimmen) alle ersten Preise. Gegen die starke Konkurrenz des Plaidter Männerchores unter Leitung von Jürgen Faßbender und den MGV „Concordia“ Hainchen aus dem Siegerland überzeugte der Beroder Chor mit seinem Dirigenten Mario Siry die beiden Juroren Gerd Zellmann und Michael Rinscheid durch ein beachtlich dargebotenes Wettbewerbsprogramm.
Als stilvoller Konzertsaal diente die ehemalige Abteikirche Rommersdorf, in dessen gotischem Chorraum jeder der teilnehmenden Vereine jeweils ein selbst gewähltes Chorwerk, ein durchkomponiertes Volkslied und ein weiteres Volkslied vortragen musste. Als Chorwerk hatte Mario Siry die Neueinstudierung „Abschied“ von Mathieu Neumann ausgewählt, ein romantisches Stück, das dem „Liederkranz“ wie auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Mit den beiden deutschen Pop-Arrangements „Wie kann es sein“ und „Es war ein Mädchen und ein Matrose“ ( junge Solisten: Manuel Trenk, Markus Sommer, Stephan und Andreas Zeis ) setzte Siry danach einen wirksamen Kontrapunkt zum klassischen Männerchorwerk und zeigte hierdurch eindrucksvoll, dass der Beroder Chor in der Lage ist, ein sehr facettenreiches und klanglich ausdifferenziertes Programm zu singen.
Dies schlug sich auch in der anschließenden Bewertung durch die Fachjury nieder: 1.Preis im Klassensingen, 1.Preis im Klassenehrensingen, 1.Preis im Höchsten Ehrensingen und 1. Dirigentenpreis für Chorleiter Mario Siry waren die reiche Ausbeute an diesem Tag. Von den insgesamt 31 teilnehmenden Vereinen lag man - wenn die überragende Bewertung eines semiprofessionellen Vokalensembles in der Frauenchorklasse einmal unberücksichtigt bleibt - im Gesamtklassement auf Platz 3 und erzielte für das Chorwerk „Abschied“ mit 136 Punkten die höchste Tageswertung. Auf der Partitur vermerkte Juror Michael Rinscheid zurecht: „Starke Leistung! Klasse Entwicklung des Chores in den letzten Jahren!“ Ein also wahrlich beachtlicher Erfolg, den man im Vorfeld eigentlich gar nicht so erwartet hatte, galt es doch gegen den bei internationalen Wettbewerben erfolgreichen und mehrfachen Preisträger des deutschen Chorwettbewerbes, MGV Plaidt, zu bestehen. Dieses sehr starke Männerchorensemble , noch dazu in „heimischen Gefilden“, auf der Zielgeraden zu schlagen gelingt wahrlich nicht jeden Tag!
Deshalb war die Freude unter den Beroder Sängern riesengroß und der Erfolg wurde im Anschluss auch ausgiebig gefeiert . Chorleiter Mario Siry, der für das tolle Ergebnis in erster Linie verantwortlich zeichnet, löste sein Versprechen ein und stiftete , als nette Geste, den 1. Dirigentenpreis seinen Sängern und würdigte damit das Engagement des Chores insgesamt.
Der Wettstreitsieg wird die Sänger beflügeln, sich jetzt ganz intensiv auf das Meisterchorsingen am 06. November in Plaidt zu konzentrieren. Parallel dazu gilt es, das Repertoire für das eigene Konzert „Liederkranz Berod trifft Freunde…“ am Samstag, 19. November ( in der Sport- und Kulturhalle Wallmerod) aufzufrischen und zu festigen. Karten für die bei Insidern beliebten Konzertreihe gibt es ab Anfang Oktober bei allen Sängern des MGV Berod.